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Human-Centered Design – Der Mensch im Mittelpunkt

ThementalkRessource

19.11.2026 | 15:15 Uhr - 16:00 Uhr | (B) Ressource – Festival Stage

Über diese Session

Wie Gebäude und Bauprodukte gestaltet sein müssen, damit Menschen sich darin wohlfühlen, gesund leben und sich sicher bewegen können, ist die Ausgangsfrage. Laura Schwanhäußer beschreibt in ihrem Buch „Human-Centered Design“ einen Perspektivwechsel. Der Mensch soll sich nicht an die gebaute Umwelt anpassen. Die gebaute Umwelt soll stärker auf die Bedürfnisse des Menschen reagieren. Für die Architektur heißt das, Erkenntnisse aus Wahrnehmungs-, Verhaltens- und Gesundheitsforschung in den Entwurf einzubeziehen. Licht, Akustik, Raumproportionen, Materialien, Farben und der Bezug zur Natur beeinflussen maßgeblich, wie wir Räume erleben.

Für Hersteller von Bauprodukten eröffnet der Ansatz neue Perspektiven. Bodenbeläge, Wandoberflächen, Fenster, Dämmstoffe oder Aufzüge sind technische Produkte und prägen zugleich Sicherheit, Orientierung, Akustik, Komfort und die Wahrnehmung eines Gebäudes. Bodenbeläge beeinflussen Gehkomfort, Trittschall, Haptik, Rutschhemmung und die Atmosphäre eines Raumes. An Aufzügen zeigt sich besonders deutlich, wie wichtig die Nutzerperspektive ist. Bedienung, intuitive Orientierung, Barrierefreiheit, Wartezeiten, Beleuchtung, Geräusche und das subjektive Sicherheitsgefühl bestimmen wesentlich die Qualität der Nutzung.

Human-Centered Design verbindet Funktion, Gestaltung, Nachhaltigkeit und menschliches Wohlbefinden. Neben der Frage „Was können wir bauen?“ steht im Beitrag die Frage „Was brauchen Menschen, und wie können wir daraus bessere Räume und Produkte entwickeln?“

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